Augmented Reality Trade show

WE ARE AR berichtet: InsideAR 2013

Eines vorweg: Wer über die InsideAR läuft merkt schnell, dass sich AR immer weiter von Gimmick-Marketing-Apps hin zu Anwen­dungen mit fokus­siertem Einsatz­ge­biet entwi­ckelt. Der Groß­teil der Aussteller und Vorträge zeigte Lösungen für AR in Indus­trie und Auto­mo­bil­wirt­schaft. Ergänzt um Google Glass und andere Wearable Devices.

 

Die InsideAR in München am 10. und 11. Oktober 2013 – orga­ni­siert von der AR Technology-Company Metaio – zählt mitt­ler­weile zu den größten Messen für Augmented Reality in Europa. “Always Augmented, Always on”, beschreibt Metaio-Gründer und CEO Thomas Alt das Leit­motto. Ein paar Eindrücke fasst WE ARE AR mit Video, Posts und Tweets zusammen. Hannes Schleeh (@schleeh) von Bloggercamp.tv hat die InsideAR auf Film gebracht und die Keynote live übertragen.

 

 

Google Glass zum Ausprobieren

Was war das Objekt der Begierde? Natür­lich: Google Glass.

 

Auf alle Fälle wollte ich die Brille auch mal entde­cken. Ein paar Anläufe hat’s gebraucht. Entweder gab es wie erwartet eine Schlange zum Anstehen oder der Akku war leer – 15 Minuten AR verlangen dem Gerät alles ab. Aber ich habe es zusammen mit unserem Senior Soft­ware Engi­neer Pat Guttner geschafft. Zuerst musste ich das Bild im Display suchen. Natür­lich ist es kleiner als in den Bildern zu vermuten. Nur ist es unge­wohnt nach oben zu schauen. Sehr leicht ist die Glass. Auf alle Fälle war es eine inter­es­sante Erfah­rung – mehr davon bitte.

 

 

Quo vadis AR?

Die Anwen­dungen kamen dieses Mal über­wie­gend aus Indus­trie und Auto­mo­tive. Ein Beispiel zeigt der Tweet von Computerwoche-Redakteur Manfred Bremmer (@CWmobil). Zwischen­durch hat es wie auf einer Automobil-Messe ausge­sehen. Dies nützt der Entwick­lung von AR zu einem Inter­face mit Nutzen und Mehrwert.

Ob Service, Main­ten­ance oder Schu­lung – Augmented Reality berei­chert die Auto­mo­bil­wirt­schaft. VW nutzt AR für Service­zwecke im Test beim Konzept­mo­dell XL1, Daimler wiederum hat ein Navi­ga­ti­ons­system entwi­ckelt, das die Rich­tungs­pfeile in die reale Umge­bung einblendet und für eine genauere Betrach­tung sorgt. Ich hatte die Möglich­keit in der R-Klasse mit AR-Navi mitzu­fahren und konnte mich von der realis­ti­schen Navi­ga­tion über­zeugen. Zwar gibt es noch Verbes­se­rungs­po­ten­zial, wo momentan die Pfeile Radfahrer und andere Personen über­de­cken können, dennoch ist die Darstel­lung sehr exakt.

Print lebt wieder

Die AR-Printspezialisten von Pixo­ries (@pixories) haben eine einfache Möglich­keit vorge­stellt, digi­tale Gruß- und Weih­nachts­karten zu erstellen und mobil zu versenden. Für Geschäfts­führer Rainer Lonau (@rainerlonau) stand bei der Entwick­lung die einfache Bedie­nung im Vorder­grund. Ganz aktuell können Glück­wün­sche für Babies versendet werden. Damit fördert Pixo­ries nicht nur die Entwick­lung von AR sondern auch die Stei­ge­rung der Gebur­ten­rate. Mehr Karten, mehr Babies, Danke Pixories.

Fazit

Vergleicht man die InsideAR mit dem Vorjahr, dann sind zwei Dinge ersicht­lich: Einer­seits hat die Messe an Bedeu­tung gewonnen, was die Anzahl der Besu­cher und die Qualität der Aussteller zeigt. Ande­rer­seits bewegt sie sich thema­tisch stärker in Bereiche, in denen Augmented Reality deut­liche Mehr­werte bietet. Neben Auto­mo­tive und Indus­trie gehören dazu die Bereiche Real Estate und Big Data. Als Schnitt­menge der verschie­denen Bran­chen hat auch die Marken­kom­mu­ni­ka­tion und Distri­bu­tion ihren Einsatz gefestigt.

Macht’s gut bis zum nächsten Post,

Dirk Schart

Weiterführende Links

Was ist Augmented Reality?

Metaio Inside AR

Mercedes Benz Blog

Mobile Studien: Google Glass

Bild­quellen

RE’FLEKT GmbH

Mercedes Benz

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